Wie Sie den Duft finden, der wirklich zu Ihnen passt.
Einen Duft wählt man nicht mit dem Kopf, sondern mit der Nase – und doch helfen ein paar Grundlagen, sich in der Vielfalt zurechtzufinden. Die folgenden Hinweise erklären, wie ein Parfum aufgebaut ist, welche Duftfamilien es gibt und worauf man beim Testen achten sollte.

Kopfnote ist der erste Eindruck: meist frische, flüchtige Stoffe wie Zitrusfrüchte oder Kräuter, die nach wenigen Minuten verfliegen. Die Herznote bildet den Charakter des Duftes und hält mehrere Stunden – oft Blüten oder Gewürze. Die Basisnote bleibt am längsten auf der Haut; hier finden sich Hölzer, Harze, Moschus oder Vanille.
Die Bezeichnung verrät den Anteil an Duftöl. Eau de Cologne ist mit etwa drei bis fünf Prozent am leichtesten, Eau de Toilette liegt ungefähr zwischen fünf und fünfzehn Prozent, Eau de Parfum meist zwischen fünfzehn und zwanzig Prozent. Das eigentliche Parfum oder Extrait ist am konzentriertesten und hält entsprechend lange. Welche Variante passt, hängt von Anlass, Jahreszeit und persönlicher Vorliebe ab.
Ein Duft sollte auf der Haut getestet werden, denn Papierstreifen zeigen nur die Kopfnote. Sprühen Sie ihn auf das Handgelenk, verreiben Sie ihn nicht und geben Sie ihm Zeit: Erst nach einer halben Stunde zeigt sich das Herz, nach einigen Stunden die Basis. Mehr als drei Düfte hintereinander überfordern die Nase – dann lieber eine Pause an der frischen Luft einlegen.
Licht, Wärme und Sauerstoff sind die größten Feinde eines Parfums. Flakons bleiben am besten verschlossen, kühl und dunkel – im Schrank statt auf der sonnigen Fensterbank oder im warmen, feuchten Badezimmer.